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Material – Alle Kunststoff-Arten

Possega bearbeitet sämtliche gängigen Typen von Kunststoff – und berät Sie gerne dabei!

Possega verarbeitet praktisch alle handelsüblichen Arten von Kunststoff (oder «Plasten», oder einfach «Plastik»), allen voran natürlich Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (Hart- und Weich-PVC). Weiter werden oft auch Polyurethan (PU) als Duroplast, Thermoplast oder auch Elastomer und natürlich Polyethylenterephthalat (PET) eingesetzt.

Die spezifischen Eigenschaften der eingesetzten Rohstoffe (und deren Ausprägungen und Untervarianten) unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Härte, Elastizität, Bruchfestigkeit, Temperatur- und Wärmeformbeständigkeit, aber auch bezüglich chemischer Beständigkeit (Verätzungsresistenz, Lebensmittelechtheit) oder elektrischer Leitfähigkeit enorm. So verarbeiten wir auch viel HPL (Hard Pressure Laminate), einen Verbundwerkstoff aus Papier und Harz, der in der Elektrotechnik als Isoliermaterial eingesetzt wird.

Und laufend werden neue Materialien entwickelt. Deswegen lohnt sich ein Gespräch mit einem unserer Spezialisten bereits in einer frühen Phase der Produktentwicklung.

Fragen Sie uns nach unseren Erfahrungen mit unterschiedlichen Kunststoffen!

Anfrage

Kunststoffe nach physikalischen Eigenschaften

Die gebräuchlichste Einteilung oder Typologie von Kunststoffen richtet sich nach deren physikalischem, bzw. mechanisch-thermischem Verhalten. Man unterscheidet dabei hauptsächlich zwischen harten («kristallinen») Kunststoffen (Duroplast), plastischen (bei höheren Temperaturen wiederverformbaren Kunststoffen (Thermoplast) und weichen, bzw. elastischen Kunststoffen (Elastomeren).


Formbarkeit

Chemische Struktur

Eigenschaften

Anwendungsbereiche

Arten und Beispiele

Duroplast-Untergruppen nach Wärmeformbeständigkeit

Thermoplaste

Plastisch, reversibel

fadenförmige, lineare Makromoleküle

Nach Aushärtung formfest, trotzdem durch Erwärmung wieder formbar

einfache Konsumwaren, Verpackungen, technische Teile in Automobil-, Elektro-, Bauindustrie (insbesondere für Dachbahnen, Fensterprofile, Rohre)

Teilkristalline Thermoplaste (Beispiele):

- POM (Polyoxymethylen)
- PE (
Polyethylen)
- PP (
Polypropylen)
- PA (
Polyamid)
- PET (
Polyethylenterephthalat)
- PBT (
Polybutyl-enterephthala)

 

 Amorphe Thermoplaste (Beispiele): 

- ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)

- PMMA (Polymethylmethacrylat)

- PS (Polystyrol)

- PVC (Polyvinylchlorid)

- PC (Polycarbonat)

- SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymer)

- PPE (Polyphenylenether)

0 – 100 °C: Standardkunststoffe

<0 – 150°C:  Funktionskunststoffe

<0 – 300°C:  Hochleistungskunststoffe (€ 20+ pro kg)

Duroplaste

Hart, irreversibel

raumvernetzten Makromoleküle

Mechanisch und chemisch beständig auch bei erhöhten Temperaturen

Elektroinstallationen

Phenoplaste, Polyesterharze, Polyurethanharze (für Lacke und Oberflächenbeschichtungen), Kunstharze (wie beispielsweise Epoxidharze)


Elastomere

elastisch

weitmaschig vernetzt (oft durch Kautschuk)

Press- und dehnbar, nach Pressen/ Dehnen sofort wieder die ursprüngliche Form annehmen, in den meisten Lösemitteln nicht löslich

Reifen, andere Gummi- und Hygieneartikel

- NR (Naturkautschuk)
- NBR (
Acrylnitril-Butadien-Kautschuk)

- SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk)

- CR (Chloropren-Kautschuk)

- BR (Butadien-Kautschuk)

- EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)


Eine gute Gesamtübersicht gibt die folgende Darstellung:

Quelle: Wikipedia

Hartplastik-Ring
Rohstoff